Brandenburg gehört gemeinsam mit Berlin europaweit zu den Regionen mit der höchsten Forschungsdichte. Insgesamt befinden sich in der Hauptstadtregion 57 Hochschulen und rund 200 öffentliche und private Forschungseinrichtungen, darunter 21 Institute der Leibniz-Gesellschaft6 Fraunhofer Institute8 Max-Planck-Institute und 7 Institute der Herrmann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) sowie mehr als ein Dutzend Forschungseinrichtungen des Bundes.

Die hochspezialisierten Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen stehen auch regionalen und überregionalen Unternehmen als Transfer- und Kooperationspartner zur Verfügung.

Wissens- und Technologietransfer

Der Transfer von Wissen und Technologie ist in Brandenburg von zentraler Bedeutung. Hieraus ergeben sich zahlreiche Vorteile und wechselseitige Ergänzungen – sowohl für die Wirtschaft als auch die Wissenschaft. Die Innovationsfähigkeit brandenburgischer Unternehmen wird durch wissenschaftliches Know-how und dessen Anwendung in neuen Produkten und Verfahren gestärkt. Die Hochschulen wiederum können durch den Kontakt zur Wirtschaft ihre Forschung und Lehre praxisnah weiterentwickeln und zukunftsweisende Technologien rasch auf den Markt bringen.

Dabei gibt es unterschiedliche Arten des Wissens- und Technologietransfers. Die häufigsten Formen der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind ForschungskooperationenStudien- und Abschlussarbeiten sowie Dissertationen in Kooperation mit den UnternehmenPersonaltransfer z.B. betriebliche Praktika und Beschäftigung von Werksstudenten, Einrichtung von Stiftungsprofessuren durch Unternehmen sowie Gründungen und Patente aus Hochschulerfindungen.

Im Land Brandenburg gibt es an jeder Hochschule eine Technologietransferstelle mit direktem Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen und der Kenntnis, welcher Wissenschaftler an welchen Themen forscht. Die Clusterteams der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) nehmen den Innovationsbedarf der Unternehmen auf und vermitteln den Kontakt zur relevanten Hochschule. Gemeinsam wird so ein höchst effizienter, rascher und bedarfsorientierter Wissens - und Technologietransfer realisiert.

 

Wissens- und Technologietransferangebote der Brandenburger Hochschulen

Weitere Angebote

 

InnoBB 2035: Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg

Mit der innoBB 2035 setzen beide Länder ihre erfolgreiche innovationspolitische Zusammenarbeit fort und richten sie auf die Herausforderungen der kommenden Jahre aus. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und die wirtschaftliche Transformation aktiv zu gestalten.

Im Mittelpunkt stehen fünf Zukunftsbereiche:

  • Innovative Mobilität
  • Digitale Technologien & Creative Tech
  • Gesundheit & Teilhabe
  • Intelligente Energiesysteme sowie
  • Innovative nachhaltige Produktion & Materialien.

Ergänzt werden diese durch vier zentrale Erfolgsfaktoren – vom Wissens- und Technologietransfer über Entrepreneurship bis hin zu innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen.

Neue Allianzen auf bewährtem Fundament

Beste Voraussetzungen für die InnoBB 2035 bietet das gewachsene Innovationsökosystem der Hauptstadtregion. Die neue Strategie baut auf den Erfolgen der innoBB 2025 auf: leistungsfähige Netzwerke, die in den vergangenen 15 Jahren im Rahmen der gemeinsamen Clusterstrategie von Berlin und Brandenburg entstanden sind. 
Durch die enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen, Start-ups, Clustermanagements und weiteren Innovationsakteuren haben sich vertrauensvolle Partnerschaften, umfangreiche Transferkompetenz und intensive länderübergreifende Kooperationen entwickelt. Auf diesem bewährten Fundament setzt die InnoBB 2035 auf und nutzt die Stärke dieser Netzwerke, um Innovationen künftig noch gezielter entlang zentraler Zukunftsthemen in die Anwendung und Wertschöpfung zu bringen.

Foto Dr. Jens Unruh

Dr. Jens Unruh

Teamleiter Gründung, Innovations- und Clusterkoordinierung

+49 331 73061-331

jens.unruh@wfbb.de