Mit den „Vertikalen Applikationsallianzen Batterie“ (VAAB) startet eine neue Förderinitiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Ziel ist es, leistungsfähige, sichere und nachhaltige Batterietechnologien schneller aus der Forschung in die industrielle Anwendung zu bringen und damit die Batteriewertschöpfung in Deutschland und Europa zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen anwendungsgetriebene Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sich an konkreten Bedarfen der Industrie orientieren. Gefördert werden Kooperationen entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette, beispielsweise zwischen Unternehmen aus den Bereichen Batteriematerialien, Maschinen- und Anlagenbau, Zellproduktion, Batteriespeicher, Recycling sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Dabei geht es ausdrücklich um den Weg von der angewandten Grundlagenforschung bis zur serienreifen Batterie. Die spätere industrielle Produktion und Verwertung soll bereits bei der Entwicklung mitgedacht werden. Die Förderung kann zunächst eine bis zu einjährige Konzeptionsphase und anschließend mehrere Umsetzungsphasen umfassen. Insgesamt sind Laufzeiten von bis zu zehn Jahren möglich.
Wer kann sich beteiligen? Antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Bundesämter. Die Koordination der Projekte muss durch die Anwenderindustrie erfolgen.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Einreichung ist bis zum 31. Dezember 2028.
Für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Brandenburg bietet die Förderung damit eine interessante Möglichkeit, Kompetenzen entlang der Batteriewertschöpfung zu vernetzen und neue Technologien gemeinsam in die industrielle Anwendung zu bringen.
Mehr Informationen zur Förderung beim Projektträger Jülich.