Energie Infra
Mark_Potterton | unsplash

Mittwoch, 01.04.2026 - 11:07

Start des EnerDigit Joint Call 2026 zur digitalen Energiewende.

Das ERA-Net Smart Energy Systems (ERA-NET SES) hat einen internationalen Förderaufruf zur Entwicklung interoperabler digitaler Energieinfrastrukturen veröffentlicht. Ziel ist es, ein groß angelegtes Pilotprojekt für digitale Lösungen im Energiesystem zu fördern.

Im Rahmen des „EnerDigit Joint Call 2026“ werden Projektpartner aus Deutschland und Österreich gesucht, die gemeinsam an der Entwicklung und Validierung softwarebasierter IT-Frameworks arbeiten. Diese sollen einen sicheren, multilateralen und sektorübergreifenden Datenaustausch ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Energiesektors leisten.

Im Mittelpunkt des Calls stehen modulare digitale Services, etwa für Authentifizierung, Autorisierung, Cybersecurity und Metadatenmanagement, die als Bausteine einer künftigen digitalen Energieinfrastruktur dienen sollen. Der interoperable Datenaustausch ist ein zentraler Baustein für die Umsetzung des European Green Deal, des Fit-for-55-Pakets sowie der Digital Decade.

Ein verpflichtender Demonstrations-Use-Case fokussiert auf die digitale Kommunikation innerhalb der Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge oder im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur, z. B. zwischen Flottenmanagementsystemen, Ladeinfrastruktur-Anbietern und Netzbetreibern.

Webinar zur Projektbeteiligung

Vor dem offiziellen Einreichungsprozess findet am 9. März 2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr (CET) ein online Call Launch Event statt. Das Webinar bietet Informationen zu den Themen des Calls, den formalen Teilnahme- und Förderbedingungen, zu Netzwerkmöglichkeiten und zur Projektpartnersuche.

Frist & Einreichung

Die Einreichungsfrist für den EnerDigit Call 2026 endet am 7. Mai 2026. Gesucht werden Konsortien, die gemeinsam an einer grenzüberschreitenden und interoperablen digitalen Energieinfrastruktur arbeiten.

Interesse und Fragen zur Antragstellung können direkt über die Dokumente im Call-Bereich oder über die Ansprechpartner in den teilnehmenden Ländern geklärt werde