Der zweite Call zur Förderung von innovativen Projekten für CO₂-arme Produktionsverfahren der Bundesförderung "Industrie und Klimaschutz" (BIK) ist am 6. Januar 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Mit dem Förderprogramm BIK werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Projekte in der energieintensiven Industrie unterstützt, die prozessbedingte Treibhausgasemissionen möglichst weitgehend und dauerhaft reduzieren.
Der Aufruf des Bundeswirtschaftsministeriums gilt im vom Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) betreuten Modul 1 der BIK ausschließlich für die Teilmodule 1und 3 (Dekarbonisierung der Industrie). Auch für das 2. Modul der BIK ist der zweite Förderaufruf gestartet. Modul 2 adressiert die Anwendung und Umsetzung von CO2-Nutzung (CCU) und -Speicherung (CCS). Alle Infos zur damit verbundenen Förderung von CCU/S-Technologievorhaben sind beim zuständigen Projektträger Jülich – PtJ zu finden.
Unternehmen können Skizzen bis zum 28. Februar 2026 bei KEI und PTJ einreichen
Unternehmen haben nun knapp zwei Monate Zeit, die Skizzen für ihre Vorhaben einzureichen. Nach dem Ablauf der Frist am 28. Februar 2026 werden alle eingereichten Skizzen von KEI und PtJ begutachtet und anhand der Auswahlkriterien bewertet.
Nach positiver Beurteilung der eingereichten Skizzen und der Mitteilung zur Fortführung des Vorhabens durch die beiden Projektträger beginnt die formale Antragsphase. Hier werden die Verfasser der positiv bewerteten Skizzen aufgefordert, förmliche Förderanträge einzureichen.