Die Europäische Kommission hat eine neue Förderausschreibung im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF Energy) veröffentlicht. Für den Ausbau grenzüberschreitender Energieinfrastrukturen stehen insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen, die Versorgungssicherheit in Europa zu stärken und die Energiewende voranzutreiben.
Gefördert werden Projekte der zweiten EU-Liste der Projects of Common Interest (PCI) und Projects of Mutual Interest (PMI). Dazu zählen zahlreiche Vorhaben in den Bereichen Stromnetze, intelligente Energiesysteme (Smart Grids), Wasserstoffinfrastruktur, Elektrolyseure sowie CO₂-Transportnetze.
Zwei Förderlinien für Planung und Umsetzung
Die Ausschreibung umfasst zwei Förderbereiche:
CEF-E-2026-PCI-PMI-STUDIES
Gefördert werden vorbereitende Maßnahmen für Infrastrukturprojekte, darunter Machbarkeitsstudien, technische Analysen, Routenplanung sowie die Entwicklung von Finanzierungs- und Umsetzungskonzepten.
CEF-E-2026-PCI-PMI-WORKS
Diese Förderlinie unterstützt die konkrete Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen – von der Beschaffung und Installation technischer Anlagen bis hin zur Inbetriebnahme von Energieinfrastrukturen, beispielsweise für Wasserstoff-, CO₂- oder Stromnetze.
Chancen für Wasserstoff- und Infrastrukturprojekte
Die Ausschreibung eröffnet insbesondere für Projekte im Bereich Wasserstoffwirtschaft und grenzüberschreitende Energieinfrastruktur attraktive Fördermöglichkeiten. Beispiele für bereits als PCI-Projekte eingestufte Vorhaben sind unter anderem AquaDuctus, H2ercules, Hyperlink sowie verschiedene Wasserstoffspeicherprojekte.
Jetzt Projektskizzen vorbereiten
Organisationen und Unternehmen, die an der Umsetzung europäischer Energieinfrastrukturen beteiligt sind, sollten prüfen, ob ihre Vorhaben im Rahmen der CEF-Energy-Förderung antragsberechtigt sind. Die Förderung kann einen wichtigen Beitrag zur Realisierung innovativer Infrastrukturprojekte leisten und die europäische Energiewende nachhaltig unterstützen.
📅 Bewerbungsschluss: 30. September 2026
Weitere Informationen zur Ausschreibung und den Förderbedingungen finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.